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1. Schreib epische Meisterwerke

Schreib Artikel mit mindestens 1.000 Wörtern. Besser noch mehr.

Google liebt lange und ausfĂŒhrliche Artikel.

Mit langen Artikeln erziele ich sehr oft bessere Ranking als mit kurzen. Auch Studien von ahrefs, Backlinko und HubSpot zeigen eine starke Korrelation zwischen der Wortanzahl und dem Google-Ranking:

Ahrefs Studie zur Content-LĂ€nge

Vier GrĂŒnde warum das so ist:

  1. Lange Artikel decken von Natur aus mehr Suchbegriffe ab (auch, wenn du nicht explizit darauf achtest, welche einzubauen). Je lĂ€nger der Artikel, desto mehr Futter fĂŒr Google.
  2. Sie decken mehr Suchintentionen ab und es ist wahrscheinlicher, dass diese die Fragen oder Probleme von Suchmaschinen-Nutzern lösen.
  3. Sie ziehen eher Backlinks an als kurze Artikel.
  4. Sie werden öfter geteilt

Aber Achtung!

Deine Blogartikel sollten am Ende nicht so aussehen wie ein billiger Wikipedia-Abklatsch.

Es bringt nichts, wenn QuantitÀt auf Kosten von QualitÀt geht.

Dann werden Suchmaschinen-Nutzer nĂ€mlich deinen Blogartikel so schnell verlassen, wie sie gekommen sind – und deine Rankings infolge negativer Nutzersignale fallen.

Also:

Schreib nicht einfach Artikel, die lang sind und viele Fragen zu einem Thema beantworten. Spar dir unnötige Begriffsdefinitionen und ellenlange FAQs, die kein Mensch interessiert!

Beantworte die Fragen, die wirklich wichtig sind. Achte auf die BedĂŒrfnisse deiner Zielgruppe. SchĂŒre Emotionen. ErzĂ€hl eine Geschichte. Halte deine besten Tipps nicht zurĂŒck.

Mach aus jedem Blogartikel ein episches Meisterwerk!

Mal ein Beispiel aus der Praxis:

Als ich meinen Artikel 200+ WordPress-Plugins im DSGVO-Check geschrieben hab, habe ich Null an SEO gedacht.

Mein Hauptgedanke war es, möglichst vielen Menschen zu helfen.

Mit dem Resultat, dass der Artikel mehr als 40.000 Klicks ĂŒber Google bekommen hat (und er ĂŒber 300 mal verlinkt und weit ĂŒber 1.000 mal geteilt wurde):

Pro-Tipp: Nimm dir fĂŒr jeden Artikel ausreichend Zeit, um ihn so gut wie möglich zu machen. Versuch nicht einen Artikel pro Tag oder mehrere Artikel pro Woche rauszuhauen. Es kann sein, dass du nur ein oder zwei epische Blogartikel pro Monat schaffst. Aber das ist okay.

2. Strukturiere deine Blogartikel

Sei ehrlich. Wie viele Blogartikel liest du bis ganz zum Ende?

Wahrscheinlich die allerwenigsten.

Der wichtigste Grund dafĂŒr ist (wie du dir schon denken kannst) ein langweiliger Schreibstil. Der zweitwichtigste die Formatierung und Struktur deiner Blogartikel.

Ellenlange, verschachtelte SĂ€tze trĂŒben die Freude am Lesen. Und zwar enorm.

Genauso wie AbsÀtze, die einfach nicht zum Ende kommen (und aus einem Schul-Essay oder einer Doktorarbeit stammen könnten).

Auf diese 10 Punkte solltest du bei deinen Artikeln achten:

  1. Statte deine Blogartikel mit ZwischenĂŒberschriften (h2, h3 etc.) aus
  2. Benutz nummerierte Listen, AufzÀhlungen und Tabellen.
  3. Schreib kĂŒrzere AbsĂ€tze und kĂŒrzere SĂ€tze.
  4. ErgÀnze deine Blogartikel durch Bilder, Videos, Audio-Dateien oder andere Medien.
  5. FĂŒg ihnen ein Inhaltsverzeichnis hinzu
  6. Benutze Kursiv-Schrift und Fett-Schrift sparsam (setze stattdessen AbsÀtze bestimmte Punkte hervorzuheben)
  7. Gib deinen Lesern die Struktur, die du in der Überschrift versprichst (wenn du eine Anleitung mit „7 Schritten“ versprichst, dann gibt ihnen auch eine Anleitung mit 7 nummerierten Schritten).
  8. Nicht zu kleine oder zu große Schrift
  9. Schrift hebt sich gut vom Hintergrund ab
  10. Ausreichend großer Zeilenabstand

Das Tolle daran ist:

Dadurch machst du nicht nur deine Leser glĂŒcklich, sondern auch Google.

Wenn du gut strukturierte und lesbare Artikel schreibst, hast du schon einmal 80% deiner Suchmaschinen-Konkurrenz etwas voraus.

Google belohnt eine gute Struktur ĂŒbrigens auch mit einer besseren Anzeige in den Suchergebnissen, z. B. mit Site-Links unter der Meta-Beschreibung:

Site-Links in den SERPS

3. Konzentrier dich auf diese 6 Artikeltypen

Akzeptier es endlich.

Leute interessieren sich nicht fĂŒr dich. Leute interessieren sich nur fĂŒr ihre eigenen Ziele und Probleme.

Niemand gibt bei Google ein „Was hat Blogger XYZ am 14.05.2018 gemacht“ (es sei denn du bist Kylie Jenner).

Jemand der einen Suchbegriff bei Google eingibt, möchte etwas wissen, in Erfahrung bringen, lernen, tun oder hat ein Problem, zu dem er eine Lösung sucht.

Also lös seine Probleme und hilf ihm dabei, seine Ziele zu erreichen!

Und schreib die 6 Typen von Blogartikeln, die genau das tun, wie z. B.:

  1. Ratgeberartikel und Guides (der ultimate Guide zur Low-Fat ErnĂ€hrung, die 10 besten Tipps fĂŒr Berlin, 11 Tricks um Lebensmittel lĂ€nger haltbar zu machen etc.)
  2. Tutorials und How-Tos (Knete selber machen, Wie du WordPress in 5 Minuten installierst etc.)
  3. Test- und Erfahrungsberichte
  4. Produktvergleiche (iPhone 8 Plus vs. Samsung Galaxy S8, die 3 besten KinderrucksÀcke)
  5. Rezepte
  6. Wissens- und Lexikon-Artikel

Allein dadurch, dass du mehr von den aufgezĂ€hlten Artikeltypen schreibst, wirst du mehr Besucher ĂŒber Google bekommen.

Selbst wenn du dir nicht die MĂŒhe machst und dafĂŒr Keywords raussuchst.

4. Outreach is King!

Dein Blog kann noch so toll aussehen. Und deine Blogartikel noch so genial und episch sein.

FĂŒr gute Rankings brauchst du Backlinks. Wenn du die nicht hast, werden deine Blogartikel fĂŒr immer auf der zweiten oder dritten Seite bei Google versauern.

Da gibt es aber ein Problem:

Wie bekommst du Backlinks, wenn niemand dich und deinen Blog kennt?

Die Antwort: Von anderen Bloggern aus deiner Nische.

Es gibt keine besseren und relevanteren Backlinks als von anderen Bloggern, die ĂŒber Ă€hnliche Themen schreiben wie du!

4.1 Kontakt aufnehmen

Es gibt guten Outreach und schlechten Outreach.

Schlechter Outreach besteht darin, tausende E-Mails an andere Blogger rauszuschicken und sie zu fragen, ob sie doch bitte deinen ach so tollen Artikel zum Thema XYZ verlinken wĂŒrden.

Bitte mach das nicht.

Um Links (oder andere Formen der Aufmerksamkeit) zu betteln ist immer eine schlechte Strategie.

Wenn du jemanden auf dich aufmerksam machen willst, dann musst du zuerst:

Geben, geben und nochmals geben!

Diese Strategien haben sich fĂŒr einen erfolgreichen Outreach bewĂ€hrt:

  • Verlinke Blogartikel anderer Blogger (Stichwort: Content Curation)
  • Teil die Blogartikel anderer Blogger auf Facebook oder Twitter (vergiss nicht, sie dabei zu taggen!)
  • Erstell eine Blogroll
  • Veranstalte Blogparaden (oder nimm daran teil)
  • Kommentiere auf anderen Blogs (ergĂ€nze mit deinem Kommentar einen Blogartikel um eigene Erfahrungen und weitere sinnvolle Tipps, bitte ohne Link zu deinem eigenen Artikel!)
  • Biete deine Hilfe an
  • Biete GastartikelplĂ€tze an (oder werde Gastautor auf einem anderen Blog)
  • Frag andere Blogger, ob du sie interviewen darfst
  • Schreib Zusammenstellungen der besten Blogs in deiner Nische

4.2 Keine One-Night-Stands!

Noch ein wichtiger Tipp, bevor du dich kopflos ins GetĂŒmmel stĂŒrzt:

Mach dir im Vorfeld eine Liste mit 10-20 Bloggern, mit denen du gerne zusammenarbeiten möchtest.

Achte darauf, dass diese gut zu deiner Zielgruppe passen und leg den Fokus darauf, langfristige Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Schreib nicht einen Gastartikel oder einen Kommentar und lass es dann gut sein.

Bau dir ein kleines Netzwerk mit Bloggern auf, die sich gegenseitig unterstĂŒtzen.

So gewinnst du nicht nur regelmĂ€ĂŸig neue Links, sondern auch neues Wissen, neue Perspektiven, neue Motivation und vielleicht sogar neue Freunde.

5. Installier ein Caching-Plugin

Du musst nicht wissen oder verstehen, was Caching ist. Du musst nur eins verstehen: Es ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Denn ohne Caching ist dein WordPress-Blog gÀhnend langsam.

Und Google hasst langsame Websites (genauso wie deine Leser).

Caching auf deinem Blog einzurichten ist denkbar einfach:

Installiere das Plugin Cache Enabler, aktiviere es und fertig. Du musst nichts weiter einstellen.

Cache Enabler – WordPress Cache

DownloadQR-CodeCache Enabler – WordPress CacheEntwickler: KeyCDNPreis: Kostenlos

Nur dadurch sollte dein Blog zwei, dreimal oder sogar zehnmal so schnell werden. Das Resultat kannst du mit Pingdom testen (wĂ€hl den Server „Stockholm“ aus).

Hier eine meiner Kunden-Websites ohne Cache Enabler:

Website ohne Cache Enabler

Und hier mit:

Website mit Cache Enabler

Krasser Unterschied, oder?

Wenn deine Website trotz Caching-Plugin noch lĂ€nger als 2 Sekunden lĂ€dt, ergibt es ĂŒbrigens Sinn, noch tiefer in die Materie einzusteigen.

Wie du deine Ladezeit verbessern kannst, erfÀhrst du z. B. in meinem umfangreichen Guide Wie du WordPress in 13 einfachen Schritten schneller machen kannst.Pro-Tipp: Auch wenn du schon ein Caching-Plugin hast, lohnt es sich zu testen, ob Cache Enabler nicht schneller ist als dein bestehendes. Cache Enabler ist das schnellste kostenlose Caching-Plugin, das ich kenne.

Keine Ausreden mehr!

Du denkst dir jetzt vielleicht:

„Oh prima, denn muss ich mich ja nicht weiter mit irgendwelchem technischen Krams auseinandersetzen.“

oder:

„Dann mache ich setzte ich diese 5 Maßnahmen um. Und das reicht dann.“

Und ja, bei konsequenter Umsetzung kannst du 5.000, 10.000 oder mehr Besucher pro Monat damit bekommen.

Aber:

Die aufgezĂ€hlten Maßnahmen sind noch einmal zwei-, drei- oder viermal so effizient, wenn du sie mit „technischen“ Maßnahmen verbindest, wie z. B.:

Also bitte nimm diesen Artikel nicht zum Anlass, dich zurĂŒckzulehnen.

Nimm ihn zum Anlass den ersten Schritt zu gehen und endlich mit SEO anzufangen!

Wie können wir dir helfen?

Erfahrungen & Bewertungen zu WEBVEGA Webdesign / SEO Agentur